Identifizierung und Technikgeschichte historischer Fotografie

nächster Termin:
zweitägiger Kurs: Samstag, 6. Oktober 2018 ab 11.00 Uhr und Sonntag, 7. Okt. bis ca. 16.00 Uhr

 


 

Seminardaten:

Workshop-DozentInnen:
Mag. Maria Emberger (Diplom-Restauratorin)
Dr. Christiane Kuhlmann (Kuratorin Fotografie und Medienkunst am Museum der Moderne Salzburg)
Dr. Kurt Kaindl (FOTOHOF archiv)
 

Erforderliche Ausrüstung: keine
Termin: 2 Tage, Samstag ab 11:00 und Sonntag bis ca. 16:00
Kursgebühr: € 180 pro Teilnehmer (inkludiert Kursunterlagen, Materialbeitrag)
Beschränkte Teilnehmerzahl, ca. 12 Personen

Anmeldung: per E-mail an fotohof@fotohof.at
bitte Betreff "Anmeldung Workshop Historische Fotografie" angeben. 



Beim Betrachten von historischen Fotografien stellen sich neben inhaltlichen Fragen sehr häufig auch Fragen zum Trägermaterial und der verwendeten Technik. Was ist ein Albuminabzug?, wann wurde diese Technik angewendet?, wie werden historische Fotografien gelagert?, wie lichtempfindlich sind die Prints?, welches Ergebnis kann man sich von einer Restaurierung erwarten?, etc.

Die Diplom-Restauratorin Maria Emberger erläutert im zweitägigen Workshop die Erkennungsmerkmale von Papieren und Fototechniken anhand von praktischen Beispielen. Zur besseren Nachvollziehbarkeit des Entwicklungsprozesses von historischer Fotografie wird exemplarisch Salzpapier in der Dunkelkammer selbst hergestellt und sensibilisiert.

Christiane Kuhlmann hält einen Vortrag über ästhetische und kunstgeschichtliche Fragen. Kurt Kaindl berichtet aus der archivarischen Praxis.
 

Programmpunkte Workshop-Wochenende:

  • Einblicke in die Fotogeschichte mit Schwerpunkt auf Fototechnik
  • Anschauliche Erläuterung der hauptsächlich vorkommenden Techniken
  • Aufbau und Struktur der Papiere, Erkennungs- und Identifikationsmerkmale
  • Praktisches Üben an Hand von Originalfotografien
  • Herstellen von Salzpapier, Beschichten mit Salzlösung in der Dunkelkammer im Fotohof.
  • Sensibilisieren der gesalzenen Papiere, belichten im Kontaktkopierrahmen, auskopieren, fixieren, wässern und trocknen
  • Identifizieren der historischen Techniken und der etwaigen Beschädigungen mit Anschauungsmaterial - praktische Übung
  • Bildsilberschäden und andere Schadensphänomene
  • Aufbewahrung und richtiger Umgang mit Vintage Prints
  • Fotochemie in Verbindung mit Bildsilberschäden
  • Möglichkeit zur Identifizierung von eigenen, mitgebrachten Fotos (19. - 20. Jahrhundert)

Ziel des Workshops ist es die historischen Techniken selbst erkennen und sie in einen kunsthistorischen Kontext einordnen zu können.