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Koos Breukel

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being dutch

>13.09.–11.11.2013
Installationsansicht, Koos Breukel, »being dutch«, 2013, © Rainer Iglar

Koos Breukel gilt seit mehr als 20 Jahren als einer der wesentlichen Protagonisten der holländischen Porträtfotografie. Bekannt geworden ist Breukel durch einfühlsame Menschenbilder von Freunden, wie etwa durch seine frühe Serie über den von unheilbarer Krankheit gezeichneten Schauspieler Michael Matthews (Buch: »Hyde«, 1996), aber auch durch anonyme Porträts von Menschen, die ein gemeinsames Schicksal verbindet. In diesen Porträts von (teilweise) Blinden (Buch: »Cosmetic View«, 2005) oder von Überlebenden von Flugzeugabstürzen werden Fragen über das Verhältnis von Fotograf und Modell – gleichwohl wie über das Sehen und Angesehen werden – verhandelt.
In seinem Projekt »being dutch« gelingt es Breukel über ausgewählte Menschenbildnisse der aktuellen Befindlichkeit eines ganzen Landes nachzuspüren. Der Künstler zeigt in einer Art Retrospektive unterschiedliche Menschen, wie seine Familie, Künstlerkollegen und Freunde, bis zum offiziellen Porträt des kürzlich inthronisierten Königs Willem Alexander. Erweitert wird diese Ausstellung durch Porträts, die Breukel von Salzburgern aus der unmittelbaren Lehener Nachbarschaft des FOTOHOF angefertigt hat. Im Verlag Van Zoetendaal Publishers erschien 2012 das Buch »Koos Breukel – being dutch«, das der Ausstellung den Titel gibt.

Koos Breukel, »NDO«, 2010
Koos Breukel, »Rineke Dijkstra«, 1999, Baryt Archival Pigment-Print, 40 x 30 cm, Courtesy Van Zoetendaal
Kuratiert von Willem van Zoetendaal