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Luigi Ghirri

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Fotografien 1970–1981

>12.07.–19.08.1995

Luigi Ghirri gilt als die zentrale Figur der zeitgenössischen italienischen Fotografie. Für Ghirri ist die Darstellung der Beziehung  zwischen Mensch und Wirklichkeit auf Grund der Schwierigkeit, in die Wahrheit der Dinge einzudringen, äußerst problematisch. Gegenüber der Umwelt darf der Fotograf nicht auf formale Leere setzen, sondern muß sich von der viel dringenderen Notwendigkeit der Erkenntnis leiten lassen: »Die tägliche Begegnung mit der Realität, mit Fiktion und Surrogaten, den vieldeutigen Aspekten poetischer oder verfremdender Art, scheint jeglichen Ausweg aus dem Labyrinth zu verneinen, dessen Wände immer illusorischer werden, bis zu dem Punkt, wo wir uns mit ihnen verwechseln. Die Bedeutung, die ich meiner Arbeit zu geben versuche, ist die einer Überprüfung, wie es noch möglich ist, den Weg der Erkenntnis zu wollen und ihn auf sich zu nehmen, um endlich unterscheiden zu können zwischen der wirklichen Identität des Menschen, der Dinge, des Lebens und den Bildern der Menschen, der Dinge, des Lebens.” (Luigi Ghirri)
Luigi Ghirri wird im FOTOHOF zum ersten Mal in Öster­reich in einer umfassenden Einzelausstellung gezeigt. Es sind Arbeiten aus den Werkgruppen: »Koda­chrome« 1970-1978, »Colazione sull’erba« 1972-74, »Diaframma 11, 1/125, luce naturale« 1970-79, »Still-life« 1975-79, »Topographie­–Iconographie« 1975-79 und »Polaroids« von 1980-81 zu sehen. (Suse Wassibauer)

Mit freundlicher Unterstützung von Paola Ghirri