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Michael Höpfner

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Fünf Wege zu Fuß

>07.02.–04.04.2020
Installationsansicht, Michael Höpfner, »Fünf Wege zu Fuß«, 2021, © Herman Seidl

Der Fotograf und Konzeptkünstler Michael Höpfner gilt als einer der wenigen zeitgenössischen Vertreter einer in der »Land Art« begründeten Kunst in Österreich. Seit 1995 entstehen auf wochenlangen Wanderungen in entlegene Regionen der Welt Zeichnungen, Tagebuchskizzen und vor allem analoge Fotografien.

Die für den FOTOHOF erarbeitete Serie von s/w Fotografien und Aufzeichnungen behandeln fünf Wanderungen: Von Budongquao nach Qumahe, von Karpenisi nach Mouzàki, von Jokang nach Phabonka, von Gramsh nach Sheper und von Sanwei nach Subei.

 Seine künstlerische Herangehensweise ist als Suche einer menschlichen Beziehung zur Natur zu verstehen und zeichnet sich im Vermessen der Welt als existenzielle Erfahrung aus. Als Gehender benutzt Höpfner die analoge s/w Fotografien als persönliche Aufzeichnungen, die er in einem Arbeitsprozess in Form von Collagen oder Zeichnungen weiterdenkt.

Michael Höpfner, »Aufzeichnungen von Sanwei nach Subei«, 2020, Silbergelatine Print, 60,5 x 50,3 cm
Michael Höpfner, »Aufzeichnungen von Budongquao nach Qumahe«, 2020, Silbergelatine Print, Kreidezeichnung, 60,5 x 50,3 cm

»Sein Streben nach Minimierung lässt sich vor allem bei seinen Reisen in entfernte Länder und Gegenden verwirklichen. Er trennt nicht nur in seinen Fotografien und Installationen das Wesentliche von unwichtigem Ballast, sondern seine Konzentration liegt auch als erzählendes Gegenüber darauf. Kein Satz, keine Information ist zu viel. Alles Sinnvolle findet Erwähnung, alles andere bleibt ungesagt.« (Carola Leitner)