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Punctum. Young Austrian Photographers

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Rolf Aigner, Siegrun Appelt, Max Aufischer, Gottfried Bechtold, Walter Berger, Sabine Bitter, Linda Christanell, Heinz Cibulka, Inge Dick, Peter Dressler, Walter Ebenhofer, Valie Export, Magdalena Frey, Padhi Frieberger, Harald Gsaller, Bodo Hell, Dieter Huber, Rainer Iglar, Birgit Jürgenssen, Kurt Kaindl, Leo Kandl, Erich Kees, Herwig Kempinger, Klaus Peter Knoll, Aglaia Konrad, Elisabeth Kraus, Richard Kriesche, Margherita Krischanitz, Friedl Kubelka, Martina Kudlacek, Rupert Larl, Paul Albert Leitner, Branko Lenart, Erich Lessing, Maria-Theresia Litschauer, Kurt Matt, Michael Mauracher, Wilfried Mayrus, Elfriede Mejchar, Walter K. Mirtl, Michaela Moscouw, Ona B., Hanns Otte, Anton Palacios Nuñez, Pilo Pichler, Margot Pilz, Trude Rind, Helmut Schäffer, Fritz Simak, Andrea Sodomka, Peter Starchel, Sylvia Taraba, Otmar Thormann, Christian Wachter, Josef Wais, Nikolaus Walter, Jana Wisniewski, Manfred Willmann, Michael Wrobel, Robert Zahornicky

>13.12.1991–18.01.1992

Die Ausstellung »Punctum« versammelt 61 Bildnisse der wesentlichsten zeitgenössischen österreichischen Fotograf:innen und Fotokünstler:innen.
Der FOTOHOF wurde heuer zehn Jahre alt. In diesem Jahrzehnt haben wir uns bemüht, in Salzburg und in Österreich das Medium Fotografie als Kunstform in seinen verschiedensten Ausformungen in der Öffentlichkeit zu etablieren. Ohne dieser Tradition untreu werden zu wollen, gibt die laufende Ausstellung einmal weniger dem deklarierten Kunstwollen Raum, sondern entfaltet eher andere, ursprünglichere Reize des Mediums Fotografie: Den Charme des Zufälligen und unschuldig Authentischen, die Melancholie sorgfältig gefundener Objekte, das Anrührende der anderen Zeit.
Die Einladung, sich an der Ausstellung zu beteiligen, richtete sich an eine repräsentative Auswahl österreichischer Fotoschaffender. Die Vorgabe war, uns ein Bild zu übermitteln, das die Akteure:innen von heute als Kinder zeigt. In den Untertitel der Ausstellung haben wir einen Zentralbegriff aus Barthes’ »Heller Kammer«, das PUNCTUM, eingeführt: »Das Punctum einer Photographie, das ist jenes Zufällige an ihr, das mich besticht (mich aber auch verwundet, trifft.) ( … ). Häufig ist das Punctum ein »Detail«, das heißt ein Teil des Abgebildeten. Beispiele für das Punctum anzuführen, bedeutet in gewisser Weise, sich preisgeben.« Unsere Hypothese war, bestechende Bilder zu erhalten, dadurch, daß im Umgang mit Fotografie geübte Persönlichkeiten ihr Bild suchten, gleichsam als Selbstporträt, daß aber über das reine Abbild hinaus besondere mediale Qualitäten sichtbar würden.