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Kurt Kaindl

Die unbekannten Europäer

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Fotoreise zu den Aromunen, Sepharden, Gottscheern, Arbereshe und Sorben.

Einer der großen Irrtümer unserer Zeit ist die Annahme, dass Europa bereits entdeckt ist.Dabei sind über unsere geistige Landkarte noch immer weiße Flecken verstreut. Das Volk der Aromunen, wer hat von ihnen schon einmal gehört? Die Sepharden von Sarajewo – wer weiß, dass sie die Tradition und Sprache jener spanischen Juden, die 1492 von der Inquisition aus ihrer Heimart vertrieben wurden, bis auf den heutigen Tag hüten? Und viel bekannter sind auch nicht die Gottscheer, eine deutschsprachige Gruppe, die an der Grenze von Kroatien und Slowenien anzutreffen ist, oder die albanischen Arbereshe, die seit 500 Jahren im Süden Italien leben, oder die Sorben, Slawen, die seit den Zeiten Karls des Großen in der Lausitz, im Osten Deutschlands, siedeln…Fünf der kleinsten Volksgruppen Europas, die heute um ihr nationales Überleben kämpfen müssen, haben der Fotograf Kurt Kaindl und der Schriftsteller Karl-Markus Gauß in den letzten Jahren besucht. Kaindl nähert sich diesen unbekannten Europäern mit Neugier, aber auch mit Respekt. Es sind Bilder von berührender Intensität, sie zeigen bizarre Landschaften, verfallene Friedhöfe, schmücke Städtchen – Menschen, die sich zu behaupten wissen. Karl-Markus Gauß skizziert die Geschichte dieser Nationalitäten und erzählt von den Erfahrungen, die man machen kann, wenn man auf Reisen ins unbekannte Europa geht.

Kurt Kaindl, *1954 in Gmunden, Österreich. Lebt und arbeitet in Salzburg.
Karl-Markus Gauß, *1954 in Salzburg, Österreich. Lebt und arbeitet in Salzburg.

2008,Hardcover
22 × 22 cm,144 Seiten
120 S/W-Abbildungen
Text: Karl-Markus Gauß

Sprache: Deutsch, Englisch

FOTOHOF>EDITION Bd.: 35 (Otto Müller Verlag)
ISBN: 978-3-7013-1148-4

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