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Sozialreportage als Medienspektakel. »Durch die Wiener Quartiere des Elends und Verbrechens« von Emil Kläger und Hermann Drake, 1905/1920

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Beiträge zur Geschichte der Fotografie in Österreich, Band 24
Herausgegeben von Monika Faber für das Photoinstitut Bonartes, Wien, und Walter Moser für die Fotosammlung der Albertina, Wien.

Mit dem Lichtbildervortrag »Durch die Wiener Quartiere des Elends und Verbrechens« setzte das Volksbildungshaus Urania im Mai 1905 Maßstäbe: Es entstand eine der weltweit ersten Sozialreportagen, die auf die Macht der Fotografie vertraute. Der aufrüttelnde Text des Journalisten Emil Kläger und die drastischen Lichtbilder des Richters Hermann Drawe beleuchteten die Schattenseiten der Industrialisierung. Sie dokumentierten das Leben dort, wo das Bürgertum wegsah: in der Kanalisation, den Ziegelöfen und Massenquartieren. Die Reaktionen auf dieses Medienspektakel reichten von purer Sensationslust bis zu tiefer Betroffenheit. Mit der Präsentation von Fotoabzügen auf der »Allgemeinen Hygienischen Ausstellung« 1906 und der Buchveröffentlichung von 1908 verliehen die Autoren ihrem Anliegen in verschiedenen Medienformaten zusätzliches Gewicht. 1920 fand das Thema schließlich seinen Weg auf die Kinoleinwand – hochkarätig besetzt mit Stars des Burgtheaters.

Michael Ponstingl ist Fotohistoriker und Kurator am Photoinstitut Bonartes, Wien.

2026, Softcover
21.5 × 15.7 cm, 248 Seiten
∞ Farbabbildungen
∞ S/W-Abbildungen
Auflage: 950
HG: Michael Ponstingl
Text: Michael Ponstingl, Emil Kläger, Hermann Drawe, Martin Keckeis
, Hildegard Kernmayer, Katarina Matiasek, Peter Payer, Hermann Schlösser, Werner Michael Schwarz, Andreas Weigl

Sprache: Deutsch

Design: Martha Stutteregger
FOTOHOF>EDITION Bd.: 410
Erschienen in der Reihe: Bonartes
ISBN: 978-3-903595-10-1

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