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Lilo Nein

Wie sich die Bilder anfühlen. Nicht-repräsentationale Fotografie

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Die Publikation »Wie sich die Bilder anfühlen. Nicht-repräsentationale Fotografie« fasst mehrere Werkserien von Fotogrammen zusammen, die die Konzeptkünstlerin Lilo Nein 2017 produziert hat. Die schwarzweißen, kleinformatigen Arbeiten sind direkte Abbildungen des Prozesses und der Apparate in der Dunkelkammer, bei dem die Künstlerin auf die Verwendung von Objekten – abseits von Utensilien aus dem Fotolabor – verzichtet hat. Die entstandenen Bilder unterteilen sich in Serien mit gegenständlichen, konkreten und abstrakten Motiven – sie können entsprechend ihrer Titel als formale Kompositionen oder poetische Darstellungen von Naturerscheinungen bzw. Empfindungen gelesen werden. Das performative Spiel mit der Sprachlichkeit von Bild und Text, das wiederkehrend die künstlerische Arbeit von Lilo Nein durchzieht, tritt durch die assoziativ zugeordneten Titel hervor und öffnet jenen Spielraum, in dem sich Interpretation und Fantasie entfalten. Mit ihrer materialsensiblen fotogrammatischen Praxis stellt Lilo Nein darüber hinaus ein Mittel der Analyse und Reflexion über visuelle Repräsentation zur Disposition. Sie macht auf die Lücke im arbiträren Bezug zwischen Apparatus und Bedeutung aufmerksam und befragt dabei die ontologischen Bedingungen des (fotografischen) Bildes in einer Zeit hoch beschleunigter digitaler Reproduktion und Verbreitung. (Synne Genzmer, Kuratorin)

Lilo Nein, *1980 in Wien, lebt und arbeitet in Wien.

2022,Softcover
24 × 16.7 cm,135 Seiten
76 S/W-Abbildungen
Auflage: 500

Sprache: Deutsch

FOTOHOF>EDITION Bd.: 337
ISBN: 978-3-903334-37-3

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