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Uli Aigner

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>08.10.–25.11.1993

Uli Aigners Arbeit ist keine ausschließlich fotografische: Die Absolventin der Hochschule für angewandte Kunst Wien (Produktdesign) studierte ebenso an der Filmakademie Baden Württemberg (digitale Bildgestaltung). Sie präsentiert in Ihrer Ausstellung großformatige Inkjet-Prints von fotografischen Vorlagen, die Ansichten ihres österreichischen Elternhauses wiedergeben. Im Galerieraum I ist eine skulpturale Arbeit, ein stilisiertes Bett, installiert. Eine Videoprojektion einer Computersimulation des Bettes mit einer Textanimation bildet die dritte Realitätsebene.
Uli Aigners Arbeit ist auch eine Recherche der eigenen Herkunft und Geschichte, stellt aber gleichzeitig die allgemeine Frage, was »zuhause« oder »Heimat« sein könnte und in welcher Form »zuhause« heute stattfinden und erfahren werden kann. Der Text von Robert Fleck gibt zu diesem Komplex (zuhause – Reisen – flüchten) interessante Aufschlüsse.

Mit freundlicher Unterstützung von Toni Schmölzer