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Seiichi Furuya

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Border / Borderless

>14.01.–19.02.1994

Seiichi Furuya, der mit Unterbrechungen seit etwa 20 Jahren in Österreich lebt, zählt zu den bedeutendsten Fotografen des Landes. Seine Arbeiten sind zumeist in längerfristigen Projekten angelegt, beispielsweise Serien über die österreichische Staatsgrenze oder seine 1985 verstorbene Frau Christine. Auch die Arbeiten der Ausstellung »Limes/ Bilder der Schutzmauer aus Berlin-Ost, Hauptstadt der DDR« (1986–1988), »Zu Hause in Berlin-Ost« (1985–1987) sowie die jüngste Arbeit »Vertreiben-Flüchten« (Graz, 1993) reflektieren politische Verhältnisse (»Limes«, »Vertreiben-Flüchten«), beziehen aber auch die persönliche Lebenswelt als fotografische Bestandsaufnahmen ein (»Zu Hause in Berlin-Ost«). Furuyas Arbeiten zeichnen sich durch außerordentliche formale Strenge, sowohl in der Konzeption wie in der räumlichen Präsentation aus.