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Right here, right now

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Judith Pichlmüller, Annelies Senfter, Thomas Hörl, Karin Peyker, Anja Ronacher, Friedrich Rücker, Severin Weiser

>27.11.2009–16.01.2010
Installationsansicht, »Right here, right now«, 2009, © FOTOHOF

»Right here, right now« zeichnet ein Bild vom aktuellen Fotokunstschaffen aus Salzburg. Zusammengestellt vom Wiener Kurator Severin Dünser, zeigt sich ein Bild, das mehrperspektivisch an das Medium herangeht und das »Hier und Jetzt« der Fotografie als Versprechen begreift, das in einer zukünftigen Vergangenheit nur fortgesetzt wird, anstatt sich einzulösen. Die ausgewählten Fotograf:innen stellen an die Fotografie ihre inhärente Fragen. Dualistisch, wie das Negativ und sein Positiv, geht es um An- und Abwesenheit, Präsentation und Repräsentation, Abbild und Vorbild, Bildsprachen und deren Übersetzungen – selbst referenziell wird das Medium verhandelt.

Annelies Senfter, Karin Peyker, Friedrich Rücker, Severin Weiser

Mit gefundenem Bildmaterial arbeiten Annelies Senfter, Karin Peyker und Fritz Rücker. Während es bei den Arbeiten von Senfter, Peyker und Rücker um die Fotografie und ihre Sprache im Alltag, ihre Phänomenologie geht, handelt die Installation von Severin Weiser vom Arbeiten mit Bildmaterial, in dem Fall seinem eigenen, das er als Ansammlung, als Archiv präsentiert und dem Blick und seiner eigentlichen Funktion entzieht.

Annelies Senfter, »Santini«, 2009, 9 x 6 cm
Severin Weiser, »Thumbnail«, 2009, Installation

Anja Ronacher, Judith Pichlmüller

Anja Ronacher zeigt ein Video und ein Dia, die zwar Menschen darstellen, aber nur auf eine Abwesenheit im Körperlichen verweisen, ähnlich wie Judith Pichlmüller, bei der Tiere, meist Insekten, stellvertretend für den Menschen und die Gesellschaft in ihren Fotos und Videos auftreten.

Anja Ronacher, »Ohne Titel«, 2008, 16mm Film, 10min, loop, ohne Ton, 23 x 13 cm
Anja Ronacher, »Insekt«, 2009, Diainstallation, 23 x 13 cm

Thomas Hörl

Thomas Hörls Arbeiten beschäftigen sich mit Masken, Verkleidung und Figuren in der Volkskultur, die er mit der Rhetorik der Kunst überhöht und Verbindungen zwischen historischem Bildmaterial und modernistischem Formenrepertoire zieht.

Thomas Hörl, »...in dem ein Tänzer in Vaßnachtskleidung oder schemenweiß aufgetreten ist...«, Videostill, 2009
Kuratiert von Severin Dünser