Aktuelle Ausstellung:
Werner Schnelle
Unikate. Analoge Fotoarbeiten

Eröffnung: Donnerstag, 18. Jänner, 19 Uhr

Werner Schnelle, Fotohof, 2108
Werner Schnelle - Häuser, Autos, Wien, 2012
 
Ausstellung: 19. Jänner − 3. März 2018
Eröffnung: 18. Jänner, 19.00 Uhr
 
Der Salzburger Fotokünstler Werner Schnelle hat seine Arbeit der Reflexion des analogen fotografischen Prozesses gewidmet. Im Fokus seines Interesses stehen nicht die fotografierten Motive oder die fotografisch-dokumentarische Erkenntnis der Welt, sondern er untersucht in seinen Bildern vielmehr die Art und Weise, wie die fotografische Aufnahme und Aufzeichnung selbst vonstatten geht. Dazu gehören Bilder mit ganz unterschiedlichen Kameras wie Polaroid-Fotografie oder die Nutzung extrem großformatiger Studiokameras; oder auch fotografische Techniken, die ohne Kameras auskommen und deren Bilder nur durch Belichtung in der Dunkelkammer auf Fotopapier entstehen, wie Fotogramme und Chemigramme.
 
Einen großen Teil der Ausstellung umfassen Negativ-Unikate. Bei diesen Bildern wird kein Film benutzt (der als Negativ dann weitere Positiv-Kopien ermöglicht), sondern das Fotopapier wird direkt in die Großbildkamera eingelegt und belichtet. Es entsteht ein großformatiges Negativ auf Papier, das ohne weitere Bearbeitung oder Kopiervorgänge in der Galerie ausgestellt wird.
 
Werner Schnelle, *1942 in Wien, lebt in Salzburg. Zahlreiche Ausstellungen, u.a. 2009/10 Werkschau „Fotokonzepte“ im Museum der Moderne Salzburg. 2017 Übernahme von Arbeiten aus allen Werkgruppen in das FOTOHOF archiv. 2009 erschien der Bildband „Werner Schnelle, Fotografien“ mit Texten von Kurt Kaindl und Margit Zuckriegl.

Zur Ausstellung erscheint ein Bildband in der FOTOHOF edition und am 2/3. März hält Werner Schnelle einen Workshop  über analoge Fototechniken.

 

 

Im FOTOHOF archiv:
Hans Rustler − Musterbilder. Analoge Testfotografien und Interieur-Bilder aus den 30er Jahren

Hans Rustler, Agfa Photoschule, Beriln 1931
 

FOTOHOF archiv
Sparkassenstraße 2, 5020 Salzburg
Öffnungszeiten nach Vereinbarung

Ausstellung: 18. Jänner − 16. Juni 2018 

Der Salzburger Drogist Johann Rustler hat 1931 in der damals berühmten „Agfa Photoschule“ in Berlin studiert und dort eine beeindruckende Mustermappe hergestellt, die die technischen Möglichkeiten der analogen Fotografie zu seiner Zeit zusammenfasst. Ergänzt werden diese „Musterbilder“ durch Innenaufnahmen der Schule und Bilder aus Berlin.
Hans Rustler als Fotograf ist eine Neu-Entdeckung, die durch seine Tochter Renate Rustler-Ourth in Zusammenarbeit mit dem FOTOHOF archiv möglich gemacht wurde.
 
Hans Rustler, geboren als k.u.k. Österreicher am 1.11.1910 in Liebenstein bei Eger, dem heutigen Libá, in Böhmen. Taufname Johann, gest. 26.08.1988 in Salzburg. 

 

 

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