Kommende Ausstellung:
Morten Andersen - UNTITLED.CITIES

im FOTOHOF archiv:
Christian Wachter - EUROPE

Eröffnung: 29. September, 19:00 Uhr
Ausstellung: 30. September - 19. November 2016

Morten Andersen. aus der Serie: Untitled.Cities
 

Der norwegische Fotograf Morten Andersen begann als Jugendlicher Anfang der 1980er Jahre Freunde in der Osloer Punk Rock Szene zu fotografieren und in selbstgemachten Fanzines zu veröffentlichen.
Der literarische Begriff des „dirty realism“ – die ungeschminkte, lakonische, aber leidenschaftlich teilnehmende Schilderung alltäglicher Ereignisse, Schattenseiten inklusive – beschreibt auch Andersens fotografische Arbeit. Gänzlich unakademisch, aber durch Workshops u.a. bei Nan Goldin hat er sein kraftvolles Werk entwickelt und bis heute in zahlreichen Büchern veröffentlicht.

Andersen präsentiert im Fotohof Bilder aus seinem letzten umfangreichen Buch „Untitled.Cities“ von 2013. Er forscht darin nach der DNS globaler urbaner Siedlungen, ohne spezifische erkennbare Plätze zu zeigen oder sich anekdotisch mit dem Charakter oder der Atmosphäre konkreter Städte auseinander zu setzen.  In seinen rohen und expressiven Fotos geht es um die Abstraktion urbaner Strukturen, in die Fragen nach Inklusion und Exklusion, nach Machtverhältnissen und sozialer Koherenz in den öffentlichen Räumen eingeschrieben sind. In der Bibliotheksgalerie werden alle 19 Bücher Morten Andersens präsentiert.

 

Morten Andersen, *1965 in Norwegen, lebt und arbeitet in Oslo. Studium
der Fotografie am International Center of Photography (ICP) in New York.
Homepage: www.shadowlab.no


 

 

 

Im FOTOHOF archiv:
Christian Wachter:
EUROPE. rêvée, revue, revisited

Christian Wachter - Europe.Chapter Four, Place Gambetta.
Gelatine silver print on Baryte paper,embossed stamp, 50 x 60 cm
 

Beeinflusst von zentralen europäischen Denkern wie Jacques Rancière, Ferdinand de Saussure und Walter Benjamin begab sich der Österreichische Fotokünstler Christian Wachter im Jahr 1992, direkt nach der Unterzeichnung der Maastrichter Verträge und der Verkündung der Regeln für die neue politische Union, auf die Suche nach den Ideen und Idealen, auf denen das neue Europa sich errichten wird.

In städtebaulichen Arrangements und der Architektur Pariser Plätze (aber auch in Wien und Italien) findet er Zeichen - die nach de Saussure nicht nur abbilden, sondern Realität aktiv produzieren - für das was war und das was kommen wird: "als würde man aus ferner Vergangenheit auf Gegenwart und nahe Zukunft blicken".          
In dieser Serie, die von Christian Wachter 2013 in seinem eigenen Archiv quasi wiederentdeckt wurde, zeigt er in 12 Kapiteln große analoge Barytprints, die mit historischen Schrifttypen erweitert wurden, um einen "formalen Anachronismus zu erreichen und ein strukturelles "Unvernehmen" (Jacques Rancière) in den Beziehungen von Bildern und Legenden mit- und untereinander."

Es ist "keinesfalls eine enzyklopädisch-dokumentarisch-systematisch-topografische Beschreibung von "Europa". Vielmehr eine eigensinnige, sogar "häretische" Geschichtsschreibung, europäische IMAGI−NATIONEN sozusagen."


Christian Wachter, geboren 1949 in Oberwart, lebt und arbeitet in Wien.
www.christian-wachter.at

 

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