IRAN CONTEMPORARY
Hannah Darabi, Farzane Ghadyanloo, Navid Reza Haghighi, Laurence Rasti, Behnam Sadighi, Bahram Shabani, Newsha Tavakolian

im FOTOHOF archiv:
Christian Wachter - EUROPE

Eröffnung: 26. Jänner, 19:30 Uhr
Ausstellung: 27. Jänner - 4. März 2017


Irland Ausstellung Slideshow - Please Activate Javascript
 

 

 
 
Die Bilder der Ausstellung geben Einblicke in Lebensbereiche und soziale Bedingungen des Iran, die Außenstehenden nicht zugänglich sind. Das reicht von alltäglichen Veränderungen im Stadtbild Teherans über private und vom Staat nicht kontrollierbare Lebensbedingungen innerhalb iranischer Mittelstandsfamilien bis hin zu Fotografien von Menschen, die sich in eine Parallelwelt flüchten.
 
Eindrückliche anonyme Straßenportraits von Behnam Shabani visualisieren die Befindlichkeit von Pendlern, die aus den Vorstädten in die Innenstadt von Teheran strömen, während sich Navid Reza Haghighi der Inszenierung von Öffentlichkeit in Teherans Parkanlagen widmet. 
 
 
Mit symbolisch aufgeladenen Portraits thematisiert Laurence Rasti in der Arbeit There are no Homosexuals in Iran die prekäre, mit schweren Strafen bedrohte Situation gleichgeschlechtlich orientierter Menschen. Bahram Sadiqhi begleitet junge Menschen an einsame Strände, wo sie in kleinen Gruppen unbeobachtet für sich sein können. In dramatischer Beleuchtung vor den Hintergrund großstädtischer Architektur gesetzt, zeigen die inszenierten Portraits von Newsha Tavakolian, wie moderne Lebensformen auch im Iran Individuen ebenso trennen wie verbinden. Hannah Darabi entwickelt ihre Bildergeschichten aus dem Teheraner Alltag und Farzane Ghadyanloo wendet sich chaotisch-liebevollen Familientreffen im eigenen Haus zu. 
 

 

 

Im FOTOHOF archiv:
Christian Wachter:
EUROPE. rêvée, revue, revisited

Christian Wachter - Europe.Chapter Four, Place Gambetta.
Gelatine silver print on Baryte paper,embossed stamp, 50 x 60 cm
 

Beeinflusst von zentralen europäischen Denkern wie Jacques Rancière, Ferdinand de Saussure und Walter Benjamin begab sich der Österreichische Fotokünstler Christian Wachter im Jahr 1992, direkt nach der Unterzeichnung der Maastrichter Verträge und der Verkündung der Regeln für die neue politische Union, auf die Suche nach den Ideen und Idealen, auf denen das neue Europa sich errichten wird.

In städtebaulichen Arrangements und der Architektur Pariser Plätze (aber auch in Wien und Italien) findet er Zeichen - die nach de Saussure nicht nur abbilden, sondern Realität aktiv produzieren - für das was war und das was kommen wird: "als würde man aus ferner Vergangenheit auf Gegenwart und nahe Zukunft blicken".          
In dieser Serie, die von Christian Wachter 2013 in seinem eigenen Archiv quasi wiederentdeckt wurde, zeigt er in 12 Kapiteln große analoge Barytprints, die mit historischen Schrifttypen erweitert wurden, um einen "formalen Anachronismus zu erreichen und ein strukturelles "Unvernehmen" (Jacques Rancière) in den Beziehungen von Bildern und Legenden mit- und untereinander."

Es ist "keinesfalls eine enzyklopädisch-dokumentarisch-systematisch-topografische Beschreibung von "Europa". Vielmehr eine eigensinnige, sogar "häretische" Geschichtsschreibung, europäische IMAGI−NATIONEN sozusagen."


Christian Wachter, geboren 1949 in Oberwart, lebt und arbeitet in Wien.
www.christian-wachter.at

 

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