aktuelle Ausstellung:

G.R.A.M. −
Der Regenschirm, die Schaufeln und der koreanische Tanz

G.R.A.M. (Matthias Cremer) - „Mehr als hundert Journalisten wurden zum Parteitag eingeladen, durften dann aber nicht in die Halle. Draußen wurden sie überwacht.“ 2016
Courtesy: Christine König Galerie Wien
 
Ausstellung: 11. August - 23. September 2017
Eröffnung: 10. August 2017, 19.30 Uhr
Einführung: Christina Natlacen (Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig)
 
Die Reenactements von G.R.A.M. meinen nicht das Ereignis, an das man sich zu erinnern glaubt. Sie spielen zwar oft auf tatsächliche bzw. historische Personen an, sind aber an diesen wenig interessiert. Vielmehr geht es den Künstlern um eine vielschichtige, vor rund 20 Jahren entwickelte, bildkritische Strategie. Das Hauptinteresse der Künstlergruppe G.R.A.M. ist die Visualität im Allgemeinen und deren Organisation, deren mannigfaltige Strategien und Interpretationsweisen. Unterschiedliche Medien und Materialien spielen dabei eine entscheidende Rolle.
 
In ihrer Ausstellung im Fotohof stellt G.R.A.M. ausgewählte Bilder aus den Tagesmedien, aus politischen Aktualitäten der jüngsten Vergangenheit nach. Der Eindruck des Paradoxen, des mitunter Absurd-Surrealen lässt sich dabei kaum vermeiden – er wird sogar provoziert. Mit geringfügigen strategischen Schwenks – Austausch von DarstellerInnen, Wechsel der Orte, zitathafte Kostümierung – entstehen völlig neue Inhalte. Sieht man auf einem Original noch etwa junge koreanische Soldaten bei Ballettübungen, so inszeniert G.R.A.M. diese Szene unter eigener Mitwirkung und der zahlreicher Alterskollegen. Plötzlich bewegt man sich in gänzlich anderen Inhalten. Eine Selbsthilfegruppe, die im gruppendynamischen Spiel einen Ausweg aus der Misere sucht?
 
G.R.A.M. wurde 1987 in Graz von Günther Holler-Schuster, Ronald Walter, Armin Ranner und Martin Behr gegründet. Das österreichische Künstlerkollektiv agiert seit einem Jahrzehnt als Künstlerduo (Holler-Schuster, Behr).

 

 

Im FOTOHOF archiv:
Inge Morath − Bilder und Briefe
Biografische Materialien aus dem Archiv

Inge Morath, H.C. Artmann, Schriftsteller und Rosa Artmann in ihrem Haus in Salzburg, 1991
Copyright: Inge Morath Foundation / Magnum Photos / Fotohof archiv
 

FOTOHOF archiv
Sparkassenstraße 2, 5020 Salzburg
Öffnungszeiten nach Vereinbarung

Ausstellung: 10. August 2017 − 13. Jänner 2018 

Das FOTOHOF archiv zeigt in dieser Ausstellung Einblicke in die über 20 jährige Zusammenarbeit mit der berühmten Magnum Fotografin Inge Morath (1923-2002). 
 
Sieben Ausstellungen mit begleitenden Bildbänden konnten in dieser Zeit realisiert werden und Inge Morath wurde von den Kuratoren des FOTHOF - Brigitte Blüml-Kaindl und Kurt Kaindl - auch während ihrer Aufnahmearbeit begleitet. Das FOTOHOF archiv kann daher aus einer Fülle von Korrespondenz, aus ersten Kontaktkopien, frühen Bildentwürfen und den ausstellungsreifen Prints wählen, um die Arbeits- und Denkweise von Inge Morath zu vermitteln.  Ihre eigenen Texte werden einigen ihrer wichtigsten Bilder gegenübergestellt. Arbeitslisten und Rohentwürfe der Bildtexte lassen die Bildauswahl nachvollziehen. Erste Textentwürfe für die Bildbände in Faksimiles werden den schließlich verwendeten Texten zur Seite gestellt.  Im Zentrum dieses "Werkstattberichts" des FOTOHOF archiv stehen natürlich die originalen Prints von Inge Morath. Erweitert wird die Arbeit von Inge Morath durch dokumentarische Aufnahmen ihres Ateliers in Roxbury / USA. Diese Bilder von Kurt Kaindl entstanden während zahlreicher Arbeitsaufenthalte zur Vorbereitung der Ausstellungen und Bildbände.
 

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Mittwoch, 16. August

MissRead Art Book Fair

FOTOHOF edition in Berlin

Der Subjektive Blick

Abschluss-Präsentation - 22. Juli, 18:00 Uhr

Inge Morath

Ausstellung im GrazMuseum

FOTOHOF edition

Termine Sommer 2017 - Arles / Berlin

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Buchpräsentation im Photoinstitut Bonartes, Wien

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Katharina Gruzei "WAR ROOMS"

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Ausstellung / Buchpräsentation

Auszeichnung Schönste Bücher Österreichs

für Verena von Gagern-Steidle "Die Antwort des Bildes"

Verena von Gagern-Steidle "Die Antwort des Bildes"

Buchpräsentation im Münchner Stadtmuseum