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Project Groundswell

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Gonçalo Fonseca, Yvette Monahan, Ingmar Björn Nolting, Maria Oliveira

>06.02.–04.04.2026

Lösungen für den Klimawandel zu zeigen, ist das zentrale Anliegen der zeitgenössischen Fotografie-Ausstellung mit dem Namen »Project Groundswell«. FOTOHOF hat sich mit drei weiteren europäischen Institutionen aus dem Bereich der künstlerischen Fotografie zusammengeschlossen und konnte mithilfe von EU-Förderungen europäische Künstler:innendurch einen Wettbewerb einladen, sich mit der globalen Herausforderung des Klimawandels auseinanderzusetzen. Dabei sollten Lösungen für die multiplen Krisen in den Vordergrund gestellt werden. In einer Zeit, in der das Bewusstsein für Umweltanliegen so hoch ist wie nie zuvor, möchte das »Project Groundswell« durch die Ausdruckskraft von Film und Fotografie mögliche Lösungsansätze der Fragen des Klimaschutzes präsentieren und anregen den nächsten Schritt zu gehen.
Das von Creative Europe geförderte Projekt bringt vier internationale Kulturinstitutionen zusammen: Cortona On The Move (Italien), FOTOHOF in Salzburg (Österreich), Imago Lisboa (Portugal) und das Photo Museum Ireland (Irland). Durch ein gemeinsames Ausstellungsprogramm mit Schulungen zum Klimaschutz, Publikationen und audiovisuellen Inhalten wird die Öffentlichkeit mit drängenden Fragen der Nachhaltigkeit konfrontiert.

Eine internationale Jury – bestehend aus Mitgliedern aller vier Institutionen – hat aus 400 Einreichungen 12 fotografische und filmische Positionen zu Klimawandel und Klimaschutz ausgewählt: Die Projekte der vier Preisträger:innen Gonçalo Fonseca (Portugal), Yvette Monahan (Irland), Ingmar Björn Nolting (Deutschland) und Maria Oliveira (Portugal) werden in allen vier Institutionen ausgestellt und es erscheint je ein monografisches Buch in der FOTOHOF>EDITION.

»Eviction«

Im Sommer 2022 besuchte Ingmar Nolting zum ersten Mal Lützerath, ein kleines Dorf im rheinischen Kohlebergbaugebiet, das seit 2020 von Umweltaktivist:innen besetzt wurde. Während die meisten der ursprünglichen Bewohner:innen längst dem Kohleabbau Platz machen mussten und entschädigt, umgesiedelt oder weggezogen waren, entstand eine neue Gemeinschaft im Dorf. Aufgebaut auf der Dringlichkeit, dem klimaschädlichen Vorhaben etwas entgegenzusetzen, entstanden Baumhäuser, improvisierte Küchen, täglich aus gespendeten Lebensmitteln zubereitete Mahlzeiten und ein Netzwerk der Solidarität.
Nachdem die Besetzung in Lützerath mehrere Jahre bestand, entwickelte sich das Dorf zu einem Symbol für den Kampf um die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens und der 1,5-Grad-Grenze sowie der Hoffnung auf einen schnellen Ausstieg aus dem Kohleabbau. Doch unter dem Dorf lagen Millionen Tonnen Braunkohle, die das Energieunternehmen RWE abbauen wollte. Zusätzlich verschob die Energiekrise nach dem russischen Einmarsch in der Ukraine die Prioritäten einer Reduktion und zeitnahen Beendigung des Kohleabbaus. Als Teil eines politischen Kompromisses sollte die Braunkohle unter Lützerath abgebaut werden, im Gegenzug wurde der Ausstieg aus dem Kohleabbau in Nordrhein-Westfalen auf 2030 vorgezogen. Während Regierungs- und Industrieberichte das Gegenteil behaupteten,argumentierten unabhängige Klimastudien, dass die Kohle nicht notwendig gewesen wäre.
Nolting dokumentiert in seiner Serie »Eviction« die Bemühungen und das Leben der Aktivist:innen im Kontext der drohenden Räumung des Orts. Als im Januar 2023 die Räumung von Lützerath begann, wurde Ingmar Nolting Beobachter dieses teils symbolischen Kampfes für Klimagerechtigkeit.
Feuer brannten auf dem Asphalt, Barrikaden aus Steinen, Baumstämmen und Zäunen wurden auf den Straßen errichtet. Der Ort glich einem Ameisenhaufen, hektisch und unruhig. Der Widerstand nahm diverse Formen an: Einige ketteten sich aneinander, andere saßen auf Seilplattformen oder besetzten Dächer. Viele versuchten, die Räumung friedlich zu verzögern, mit Musik, Performances und gemeinsamen Ritualen. Für viele war Lützerath eine letzte Bastion des Widerstands, die nicht kampflos aufgegeben werden durfte. Nolting zeigt auch wie hunderte Polizist:innen von Spezialeinheiten von allen Seiten vorrückten, Barrikaden niederrissen und Menschen wegtrugen. Die Szenen glichen zeitweise einem Theaterstück: Rauchfackeln auf den Dächern, Sprechchöre, die durch die Straßen hallten, plötzliche Stille, als die Barrikaden zusammenbrachen. Im Wohnblock »Paula« hielten Aktivist:innen stand; außerhalb des Dorfes sammelten sich solidarische Menschen und stapften wenige Tage später zu Zehntausenden durch Regen und Schlamm. Für einen kurzen Moment schien es, als könnte die Menge nach Lützerath durchbrechen.
Aber die Polizeiketten hielten stand. Innerhalb weniger Tage war das Dorf geräumt. In Lützerath, einst ein Ort der Träume und Utopien, gegen ein Symbol der Klimabewegung, hatte sich ein Energiekonzern durchgesetzt. Geblieben ist der Eindruck der Härte und die Hoffnung auf Klimagerechtigkeit.

Ingmar Björn Nolting, »Lützerath, Deutschland, 8. Jänner 2023«, aus der Serie: »Eviction«, 2026.

»A Burning Landscape«

Die Heimat von Gonçalo Fonseca liegt in Zentralportugal, in den Açor-Bergen der Region Coimbra – einem Gebiet, das von zyklischen Waldbränden heimgesucht wird. 2017 ging der Obstgarten seiner Familie an das Feuer verloren, Waldbrände verwüsteten die Region, viele Menschen verloren ihr Zuhause und die Brände forderten 114 Menschenleben. Der bisher größte in Portugal verzeichnete Brand im August 2025, mit 66.000 Hektar verkohlter Erde, ließ der Natur keine Zeit, sich von den Bränden zu erholen. Seit zwei Jahrzehnten bringt jede Feuersaison Portugal die jeweils größte Brandfläche Europas. Dabei werden auch die Bewohner:innen der Region jedes Mal schlimm getroffen.
Fonsecas Arbeit ist geprägt von einem sehr persönlichen Zugang zu der Zerstörung, er dokumentiert, wie die Gemeinde, in der er selbst lebt, mit der immer wiederkehrenden und sich durch den Klimawandel ständig verschlimmernden Tragödie umgeht.
Mitverantwortlich für die zyklischen Katastrophen ist der intensive Anbau von Eukalyptus in der Region. Riesige Eukalyptuswälder, die größten ununterbrochenen Anbauflächen der Welt, wachsen zu unkontrollierten Landschaften; ein von Menschen gesätes Problem, mit dem dieEntvölkerung des Landesinneren einhergeht. Portugal ist einer der größten Exporteure von Papierprodukten auf dem Kontinent, dafür wurden ununterbrochene Felder mit Eukalyptus-Monokulturen gepflanzt. Laut einem Bericht der Zellstoffindustrie aus dem Jahr 2009 werden rund 80 % dieser Plantagen entweder schlecht oder gar nicht bewirtschaftet. Derselbe Bericht prognostizierte, dass jedes vierte Jahr erhebliche Verluste durch Waldbrände mit sich bringen würde. Zwar ziehen diese Katastrophen viel Aufmerksamkeit der Medien auf sich, doch die Berichte über die Tragödie verschwinden schnell, ohne dass die Ursachen betrachtet werden. Die Brände bringen langfristige Folgen, wie Trinkwasser-Verunreinigungen durch die aufgewirbelte Erde und Asche mit sich. Ein Ansatz zur Regeneration der Gebiete ist, schnell wachsende einheimische Unkräuter zu säen, um das Gelände zu stabilisieren und den Boden für die Wiederaufforstung vorzubereiten. Derzeit laufen innovative, groß angelegte Projekte zur Wiederherstellung weitläufiger Landschaften, die durch Waldbrände und invasive Arten zerstört wurden. In Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinden bereiten Teams mit schweren Maschinen das Land vor und pflanzen Tausende von Setzlingen. Dabei definieren sie das Konzept des Industriewaldes neu, indem sie produktive Arten wie die Seekiefer mit einheimischen Arten kombinieren, die zum Schutz ausgewählt wurden. Mit einem Zeithorizont von 80 Jahren und auf Gemeindeland entwickelt, ermöglichen diese Projekte den Wäldern über Generationen hinweg zu reifen und sich zu regenerieren.
Mit »A Burning Landscape« untersucht Gonçalo Fonseca Lösungen für die zyklisch auftretenden verheerenden Waldbrände in Portugal. Er dokumentiert seit Jahren die massive Zerstörung der portugiesischen Waldlandschaft. Seine Fotografien zeigen auch Bemühungen zu einer grundlegenden Veränderung der Gemeinschaft durch Technologie, ökologische Wiederherstellung und traditionelles Wissen, um Brände zu verhindern.

Gonçalo Fonseca, aus der Serie: »Burning Landscape«.

»The Ocean within«

»The Ocean Within« greift Erkenntnisse aus den Meereswissenschaften auf, um zu untersuchen, wie Fische als biologische Zeitmesser fungieren, die ein kollektives Gedächtnis der Wasserwelt verkörpern. Otolithen, auch Ohrsteine genannt, und Lachs-Schuppen dienen als organische Aufzeichnungen des Lebens eines Fisches, ähnlich wie Baumringe. Jede Schicht kodiert die Reise des Fisches und offenbart die Dauer seines Daseins und die Erfahrungen, die ihn geprägt haben. Mit ihrer unglaublichen Fähigkeit, in ihrem Innersten Karten zu erstellen und ihnen zu folgen, schaffen Fische eine tiefe Verbindung zwischen ihrer Biologie und den Kräften des Planeten.
Die eingeschriebenen Geschichten zeugen von der Dringlichkeit des Schutzes der Fischbestände und einer Wiederherstellung der Meeresumwelt. Wenn Fische das Gedächtnis des Ozeans in sich tragen, was passiert dann, wenn es nichts mehr gibt, das dieses uralte Archiv bewahrt? Was passiert, wenn die Erinnerung verblasst? Wenn die Lachse den Bush River zum letzten Mal verlassen, wer wird dann ihre magnetischen Karten kennen? Wer wird die Geschichten erzählen, die einst in Otolithen und Schuppen eingraviert waren? Das Wahrnehmen, Erinnern und Erneuern wird aufhören, wenn der Ozean die Register verliert, in denen er spricht. Das akustische Gefüge des Planeten zerfällt, durch Aussterben, Erschöpfung und Lärm brechen seine natürlichen Rhythmen auseinander. Wir brauchen ein neues Verständnis für unsere Mitgeschöpfe – für die Wahrnehmung und das Bewusstsein der Fische. Vielleicht brauchen wir jetzt eine andere Geschichte, eine in der Fische nicht als Ware, sondern als Verwandte verehrt werden, als Schöpfer von Mythen, als sensorische Wesen und Hüter der Vergangenheit unseres Planeten.
Monahan beobachtet die Körper der Fische, in denen sich ihre Umgebung eingeschrieben hat. Dieses lebende Archiv ist keine statische Aufzeichnung. Es entwickelt sich ständig weiter und erinnert uns daran, dass wir Teil eines viel größeren Systems von unvorstellbarer Größe und Komplexität sind. Während die Menschen das Gehör für diese feinen Informationen verloren haben, nicht mehr auf die Natur hören, erinnert »The Ocean Within« daran, dass der Ozean nicht nur eine Kulisse für das Leben auf der Erde ist, sondern ihr regulierendes Herzstück.

Yvette Monahan, aus der Serie: »The Ocean Within«, 2026. Das Auge eines Lachses lässt sich schichtweise ablösen, jede Schicht ist ein durchscheinendes Archiv des Lebens des Fisches. The salmon eye can be peeled in layers, each a translucent archive of the fish's life.

»Bone Foam«

In ihrem Projekt »Bone Foam« beschäftigt sich Maria Oliveira mit der Mystik eines naturverbundenen Lebens. Ihr Projekt entwickelte sie in den ländlichen Gebieten der Region Alto Minho in Portugal, aus der sie selbst stammt. Auf kleinen Höfen, verstreut zwischen Hügeln und Feldern, betreiben die Menschen dort noch immer Subsistenzwirtschaft.
Jede dort lebende Familie besitzt Ackerland und Tiere, die die Grundlage ihrer Ernährung bilden. Der Großteil dessen, was sie konsumiert, wird von der jeweiligen Familie selbst produziert, die meisten dieser Aufgaben zum direkten Überleben werden in der Regel von den Frauen übernommen. Sie sind dafür verantwortlich, das zu züchten, zu pflegen und zu versorgen, was die Familie ernährt. So leiten Frauen das Wasser für die Bewässerung, überwachen das Wachstum der Samen und bauen eine gewisse mütterliche Bindung zu demauf, was sie züchten und pflegen, seien es Pflanzen oder Tiere. Dieser sehr ursprüngliche Akt der Ernährung und des Lebens ist für Oliveira ein Ausdruck der Liebe, sowohl zur Natur als auch zur dort lebenden Gemeinschaft. Durch diese enge Beziehung mit der Natur orientiert sich auch das tägliche Leben der Menschen an den Jahreszeiten, dem Wetter oder den Mondphasen. Die Zyklen rücken näher zusammen und verlaufen ganz natürlich. Diese vorübergehende Bewegung zeigt Oliveira als magisch und geheimnisvoll.
Derartige Orte, die aufgrund der Überalterung der Bevölkerung zunehmend verschwinden, bringen uns eine Realität näher, die in unserer beschleunigten und von der Natur entbundenen Gesellschaft immer mehr zur Erinnerung gehört. Die Verbindung zum Land, zur Zeit der Dinge, zu wissen, was aus einem Samenkorn wird und wie eine Mahlzeit entsteht, gerät in Vergessenheit.
Zu erkennen und zu wissen, was uns ernährt, ist für Oliveira ein Aspekt der Verbindung zur Natur, der erhalten werden muss. Während ihr bewusst ist, dass diese Lebensweise nicht mehr für alle Menschen möglich ist, setzt sich die Künstlerin mit »Bone Foam« für den Erhalt der Orte ein, an denen ein Leben fernab kapitalistischer Produktionslogiken möglich bleibt.

Maria Oliveira, aus der Serie: »Bone Foam«, 2024.

Video-Installation

In der Ausstellung wird zusätzlich eine Video-Installation der Finalist:innen gezeigt. Mit Arbeiten von: Oliver Ressler (AT), Nora Schwarz (DE), Marco Buratti (IT), Camilla Marrese & Gabriele Chiapparini (IT), Matjaz Krivic (SI), Sean Charlton White (CH/NL), Chloé Azzopardi (FR) und Adam Sébire (AU/ NO).
»The Path is Never the Same« des Österreichers Oliver Ressler konzentriert sich auf zwei selbst organisierende Systeme: einen Wald und eine Besetzung. Am Beispiel des Hambacher Forstes reflektiert Ressler in seinem Film über den Wald als Lebensraum und über die Notwendigkeit, diesen zu schützen. Die Menschen, die während der Besetzung im Wald lebten, organisierten sich nicht-hierarchisch und standen – wie es ein Aktivist im Film ausdrückt – »genau wie die Bäume, nebeneinander, auf derselben Ebene«. (Video, 27 min)
In »Songs of the Taiga« betrachtet Nora Schwarz (DE) einige der letzten Ur- und Naturwälder Europas in Schweden und Nordeuropa. Diese dienen der indigenen Gruppe der Sámi sowie deren Rentieren als Lebensgrundlage. Doch durch die ständige Ausbeutung des Waldes, durch Kahlschläge und das Setzen von Monokulturen ist deren Lebensweise bedroht. Nora Schwarz zeigt: Es ist Zeit, unser Verhältnis zur Natur grundlegend zu hinterfragen.
Marco Buratti (IT) bearbeitet mit »U-Turn« die Wasserkrise in Italien. Er schlägt als Lösungsansatz vor, sich mehr nach wissenschaftlichen Erkenntnissen auszurichten, was bedeutet, den Ökosystemen mehr Raum für Regeneration zu lassen sowie intensive landwirtschaftliche und industrielle Aktivitäten einzudämmen.
Camilla Marrese & Gabriele Chiapparini (IT) beschäftigen sich in »Field Notes for Climate Observers« mit der Vorhersagbarkeit des Klimas in Krisenzeiten. Sie visualisieren den Klimawandel als kontinuierliches Phänomen, anstatt nur seine katastrophalen Höhepunkte zu betrachten.
Matjaz Krivic aus Slowenien zeigt in seinem Projekt »Coming Clean« wie mithilfe technologischer Lösungen die Klimakrise eingedämmt werden kann. Mit seinem zweiten Projekt »Lithium Road« fokussiert er den Wechsel von fossilen Energieträgern zu Strom und damit batteriebetriebenen Geräten. Er betrachtet kritisch das Versprechen und die Risiken des Materials Lithium.
Der in den Niederlanden lebende Sean Charlton White untersucht mit »Climate Banter« die Choreografie der Klimaverhandlungen auf den Klimagipfeln, wo rhetorische Methoden genutzt werden, um den aktuellen Zustand der gesellschaftlichen Wertschöpfungsprozesse zu festigen. Er hinterfragt, wer wirklich von diesen Gipfeln profitiert, und ob echte Veränderungen innerhalb eines Rahmens, der auf die Aufrechterhaltung des Status quo ausgerichtet ist, überhaupt möglich sind.
Mit ihrem Projekt »Non-Technological Devices« zeigt die französische Fotokünstlerin Chloé Azzopardi, wie wir uns angesichts einer hyper-künstlichen Welt, die vom Wettlauf um technischen Fortschritt angetrieben wird, eine alternative Zukunft vorstellen können. Sie sucht nach Erzählungen, die ermutigen und befähigen, angesichts der Umweltzerstörung aktiv zu werden.
Der Norweger Adam Sébire reagiert mit einem fünf Minuten dauernden Film auf die wahrnehmungsbezogenen Herausforderungen der Klimakrise. Er besuchte die Südseeinsel Beniamina und zeigt wie die Einwohner:innen durch das Anlegen von Seegrasfeldern, die große Mengen an CO2 binden, ihren Beitrag zur Klimakrise leisten und gleichzeitig durch den stetig steigenden Meeresspiegel in ihrer Existenz gefährdet sind.
Die Ausstellungstournee beginnt am 5. Februar 2026 im FOTOHOF in Salzburg; anschließend werden alle Projekte im Photo Museum in Dublin, im Juli beim Festival Cortona on the Move in der Toskana und im Herbst bei Imago Lisboa zu sehen sein.

Oliver Ressler, Filmstil aus »The path is never the same«, 2022.
Mit freundlicher Unterstützung von www.projectgroundswell.eu